Wühlmäuse bekämpfen in Solingen

Der Maulwurf steht unter Schutz, die Wühlmaus nicht. Beide hinterlassen Hügel im Rasen. Wer sich vertut, greift in eine besonders geschützte Art ein. Wir bestimmen die Art sicher und schützen Beete sowie Obstgehölze.

Wühlmaus, Illustration für die Schädlingstafel

Erst bestimmen, dann handeln

Hügel im Rasen? Erst hinsehen.

Unter dem Rasen arbeiten zwei verschiedene Tiere. Der Maulwurf frisst Würmer und Insekten und steht unter besonderem Schutz. Die Schermaus frisst Wurzeln und darf bekämpft werden. Der Unterschied zeigt sich am Erdhügel, denn das Tier selbst bekommt man nie zu sehen.

DAS SOLLTEN SIE LASSEN

Keine Erdhügel einebnen

Solange sie stehen, verraten Form und Beschaffenheit, welches Tier dort gräbt.

Keine Karbidsteine nutzen

Sie treffen den geschützten Maulwurf genauso und sind im Garten nicht zulässig.

Maulwürfe nicht fangen

Sie sind nach § 44 BNatSchG besonders geschützt, auch das Fangen ist verboten.

Keine Ultraschallstäbe

Die Tiere gewöhnen sich schnell daran oder umgehen diese Bereiche und graben nach kurzer Zeit einfach weiter.

DAS SOLLTEN SIE TUN

Auf die Hügelform achten

Maulwurfshügel sind höher, runder und gröber, Wühlmaushügel flach und mit Pflanzenresten.

Frische Hügel beobachten

Der Maulwurf wirft regelmäßig neue Hügel auf, die Wühlmaus tut das nicht.

Pflanzen vorsichtig prüfen

Lässt sich eine welkende Pflanze leicht herausziehen, war oft die Schermaus am Werk.

Den Maulwurf in Ruhe lassen

Er vertreibt Wühlmäuse aus seinem Revier und ist im Garten Ihr Verbündeter.

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Tier entdeckt und unsicher, womit Sie es zu tun haben? Fotos hochladen, E-Mail oder Telefonnummer dazu, fertig. Wir sagen Ihnen kostenlos, um welchen Schädling es sich handelt und ob überhaupt gehandelt werden muss.

So werden Schädlinge richtig fotografiert

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel

Nah & scharf

Beispielfoto, Käfer mit Größenvergleich

Größenvergleich

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Schädling bestimmen lassen

Erlaubt sind Fotos als JPG, PNG, WEBP oder HEIC. Höchstens 6 Fotos mit je bis zu 10 MB, große Fotos verkleinern wir beim Senden automatisch.

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Thomas Nachtigall, Inhaber von Nachtigall Hygiene-Technik

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Vergleich im Direktbild

Schermaus

Erdhaufen einer Wühlmaus, Illustration
Flacher, unregelmäßiger Hügel aus feiner Erde, mit Pflanzenresten vermischt.

Maulwurf

Höherer, runder Hügel aus grober Erde, regelmäßig neu aufgeworfen.

Form und Größe der Hügel variieren je nach Boden

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Der Maulwurf ist ein Verbündeter. Er vertreibt Wühlmäuse aus seinem Revier, weil sie seine Gänge mitbenutzen.

Wühlmaus oder Maulwurf?

Am Erdhügel erkennen Sie, wer gräbt

Beide Tiere bekommt man praktisch nie zu Gesicht. Was bleibt, sind die Erdhügel. Die geben einen ersten Hinweis, weil beide Arten die Erde anders aus dem Gang befördern. Sicher unterscheiden lässt sich das aber oft erst mit etwas Erfahrung.

Daran erkennen Sie den Unterschied:

Auch die Nahrung unterscheidet die beiden. Der Maulwurf frisst Würmer und Insekten, die Schermaus geht an Wurzeln und Knollen. Angefressene Zwiebeln sind ein deutlicher Hinweis.

Was im Garten auf dem Spiel steht

Warum die Zahl alle paar Jahre springt

Wühlmäuse vermehren sich zwei- bis viermal im Jahr mit je vier bis sechs Jungen. Die Tragzeit dauert nur 20 bis 22 Tage. Dazu kommen Massenvermehrungen: bei der Schermaus alle fünf bis sieben Jahre, bei der Feldmaus schon alle zwei bis fünf Jahre.

Tragzeit

20 bis 22 Tage

So kurz ist die Zeit zwischen der Paarung und dem Wurf im Gangsystem.

Wurfgröße

vier bis sechs

So viele Junge kommen je Wurf zur Welt, geschützt unter der Erdoberfläche.

Wurffolge

zwei bis vier

So viele Würfe schafft ein einzelnes Weibchen im Verlauf eines Jahres.

Massenjahr

alle 5 bis 7 Jahre

Dann steigt der Bestand der Schermaus stark an, bei der Feldmaus öfter.

Gangsystem und Hügel

Gangform

Oval und dicht unter der Oberfläche, oft entlang der Wurzeln.

Erdhügel

Flach und länglich, deutlich mit Wurzel- und Grasresten durchsetzt.

Nahrung

Wurzeln, Knollen und Zwiebeln, dazu Rinde an jungen Obstbäumen.

Vorbeugung

Offene Baumscheiben, kurzer Bewuchs und früh gesetzte Fallen im Gang.

Wühlmaus, Illustration für die Schädlingstafel

Fachliche Grundlagen zu Biologie und Vorbeugung: Umweltbundesamt, Wühlmäuse.

Artenschutz im Garten

Die Wühlmaus darf, der Maulwurf nicht

Die Schermaus steht in Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung und darf bekämpft werden. Der Maulwurf ist kein Nagetier, sondern ein Insektenfresser. Er ist besonders geschützt und damit tabu.

Der Maulwurf ist tabu

Nach § 44 BNatSchG und § 1 BArtSchV darf er weder gefangen noch verletzt oder getötet werden. Auch nicht im eigenen Garten.

Schermaus ist bekämpfbar

Sie ist in Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ausdrücklich von den Schutzbestimmungen ausgenommen.

Fallen brauchen Sorgfalt

Schlagfallen im Gang treffen auch Maulwürfe. Deshalb steht die sichere Artbestimmung immer vorher an.

Erst bestimmen, dann handeln

Ein Foto vom Hügel genügt oft. So wissen Sie sicher, ob Sie handeln dürfen oder nicht.

Deshalb beginnt jeder Einsatz im Garten mit dem Erdhügel. Erst wenn feststeht, dass es die Schermaus ist, wird gehandelt. Beim Maulwurf beraten wir zu schonender Vergrämung, mehr geht nicht.

So läuft's ab

In drei Schritten schädlingsfrei

Schritt 01

Schritt eins, Anfrage mit Foto eines Schädlings per Smartphone, Illustration

Anruf oder Anfrage

Sie müssen nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Schildern Sie uns die Lage, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Schritt 02

Schritt zwei, Termin und Analyse vor Ort, Illustration

Termin & Analyse vor Ort

Wir kommen zu Ihnen, bei akuten Fällen so schnell wie möglich. Vor Ort bestimmen wir Schädling, Befallsstärke und Ursache.

Schritt 03

Schritt drei, Bekämpfung und Nachkontrolle mit Ausrüstung und Checkliste, Illustration

Bekämpfung & Nachkontrolle

Wir bekämpfen den Befall möglichst ökologisch, beseitigen die Ursachen und kontrollieren den Erfolg.

Portrait von Thomas Nachtigall, Schädlingsbekämpfer und Sachverständiger

Thomas Nachtigall

Sachverständiger nach ISO EN 17024

Aus der Praxis von Thomas Nachtigall

Meistens ist es der Maulwurf, nicht die Wühlmaus

Wenn ich in einen Garten gerufen werde, weil es dort wühlt, ist es in den meisten Fällen ein Maulwurf. Dann sage ich das und der Termin ist beendet. Anfassen darf ich ihn ohnehin nicht.

 

Der Ärger über den Rasen ist verständlich. Nur ist der Maulwurf am Ende der bessere Nachbar, denn er hält die Wühlmäuse aus seinem Revier heraus.

Methoden der Bekämpfung

Es können in der Praxis  Köderverfahren und Schlagfallensysteme eingesetzt werden.

Thomas Nachtigall Ihr Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung, zertifiziert nach ISO EN 17024

Stimmen zufriedener Kunden

Das sagen unsere Kunden

4,8 von 5 Sternen Google 88 Bewertungen Nachtigall Hygiene-Technik
„Genau der richtige Mann für uns beim Thema Bienen- und Wespennester-Entfernung. Freundlich, fair, umweltfreundlich, schnell und auch noch kostengünstig. Wir empfehlen hier sehr gerne an unsere Kunden."
JuliaGoogle-Rezension
„Hervorragende Leistung von Anfang bis Ende! Wir hatten ein akutes Problem im Gewerbeobjekt – die Terminvergabe lief extrem schnell und unkompliziert."
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Fragen aus dem Garten

Was Sie zu Wühlmäusen wissen sollten

Ist es eine Wühlmaus oder ein Maulwurf?

Der Erdhügel gibt den Hinweis. Beim Maulwurf ist er höher und aus grober Erde, der Gang mündet mitten darunter. Bei der Schermaus bleibt er flach und ist mit Pflanzenresten vermischt, er liegt neben dem Gang. Den Gang selbst sieht man von oben nicht. Im Zweifel schicken Sie uns ein Foto vom Hügel, dann ordnen wir ihn ein.

Schonend vertreiben ja, fangen oder töten nicht. Der Maulwurf ist nach § 44 BNatSchG und § 1 BArtSchV besonders geschützt. Das gilt auch im eigenen Garten und unabhängig vom Ärger über den Rasen.

Weil die Schermaus die Wurzeln von unten annagt. Der Baum welkt scheinbar ohne Grund und lässt sich später mit der Hand aus dem Boden ziehen. Ein Foto vom Erdhügel daneben hilft uns bei der Einordnung.

Selten bis gar nicht. Die Verteilung der Ultraschallwellen ist im Boden zu gering.

Halten Sie Baumscheiben offen und den Bewuchs kurz, dann fallen frische Gänge früh auf. Wichtig ist, rechtzeitig zu handeln, besonders in Jahren mit vielen Wühlmäusen. Wir schauen uns den Garten an und sagen Ihnen, was sich lohnt.