Wespennest entfernen in Solingen

Nicht jedes Wespennest muss weg. Lästig werden fast nur zwei Arten, die Deutsche und die Gemeine Wespe. Alle anderen sind harmlos oder besonders geschützt. Wir bestimmen die Art vor Ort und prüfen zuerst, ob eine Umsiedlung reicht.

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel

Wenn Wespen lästig werden

Wespennest entdeckt? Ruhe bewahren.

Wespen stechen nicht grundlos. Die meisten Stiche passieren, weil sich ein Tier bedroht fühlt oder versehentlich eingeklemmt wird. Wer am Nest ruhig bleibt und Abstand hält, wird in aller Regel nicht angegriffen. Kritisch wird es erst, wenn man zu nahe herangeht oder das Nest erschüttert wird.

DAS SOLLTEN SIE LASSEN

Nicht nach Wespen schlagen

Hektische Bewegungen wirken wie ein Angriff. Ruhig stehen bleiben hilft mehr.

Das Flugloch nicht anpusten

Der Atem enthält Kohlendioxid. Für das Volk ist das ein klares Alarmsignal.

Kein Wasser ins Nest gießen

Das reizt die Tiere massiv und zerstört das Nest trotzdem nicht, es wird nur nass.

Keine Wespenfallen aufstellen

Sie wirken unspezifisch und töten auch Bienen sowie besonders geschützte Hornissen.

DAS SOLLTEN SIE TUN

Abstand zum Nest halten

Halten Sie ausreichend Abstand, vor allem direkt im Einflugbereich.

Speisen draußen abdecken

Süßes und Fleisch locken stark an. Abgedeckt bleibt der Tisch weitgehend ruhig.

Kinder frühzeitig einweisen

Nicht wedeln, nicht schreien, sondern langsam weggehen. Das lernen Kinder schnell.

Foto zur Bestimmung senden

Die Art entscheidet, ob umgesiedelt oder entfernt wird. Ein Foto reicht meist.

Kostenlos und unverbindlich

Foto senden, Gewissheit bekommen.

Tier entdeckt und unsicher, womit Sie es zu tun haben? Fotos hochladen, E-Mail oder Telefonnummer dazu, fertig. Wir sagen Ihnen kostenlos, um welchen Schädling es sich handelt und ob überhaupt gehandelt werden muss.

So werden Schädlinge richtig fotografiert

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel

Nah & scharf

Beispielfoto, Käfer mit Größenvergleich

Größenvergleich

Beispielfoto, Fundort eines Schädlings

Fundort notieren

Schädling bestimmen lassen

Erlaubt sind Fotos als JPG, PNG, WEBP oder HEIC. Höchstens 6 Fotos mit je bis zu 10 MB, große Fotos verkleinern wir beim Senden automatisch.

Schnelle Antwort · kostenlos & unverbindlich

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Fotos angekommen!

Wir melden uns so schnell wie möglich.

Thomas Nachtigall, Inhaber von Nachtigall Hygiene-Technik

Wir bestimmen Ihren Schädling

Kostenlos und unverbindlich

0212 68820121 · Mo. bis Fr. 07:30 bis 17:00 Uhr

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Vergleich im Direktbild

Gemeine Wespe

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel
Kräftig gelb-schwarz gezeichnet und fast unbehaart, schlanke Taille.

Hornisse

Hornisse, Illustration
Deutlich größer, rotbraun am Vorderkörper, besonders geschützt.

Schematische Darstellung nach naturkundlichen Tafeln

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Bei Bienen rufen wir den Imker. Ein Bienenvolk am Haus wird umgesetzt, nicht bekämpft. Wir stellen den Kontakt her.

Wespe, Biene oder Hornisse

Wespe oder Hornisse? Das ist der Unterschied

Am Kaffeetisch ist die Sache klar, am Nest wird es schwerer. Für das Vorgehen ist die Art entscheidend, denn Bienen gehören zum Imker und Hornissen sind besonders geschützt. Nur bei zwei Wespenarten ist eine Entfernung überhaupt üblich.

Diese Arten werden am Haus verwechselt:

Nur die Deutsche und die Gemeine Wespe gehen an Kuchen und Grillgut. Wer im Sommer am Tisch belästigt wird, hat es fast immer mit einer dieser beiden Arten zu tun.

Nicht jedes Nest muss weg

Ein Wespenvolk lebt nur einen Sommer

Ein Wespenstaat entsteht jedes Jahr neu. Eine einzelne Königin beginnt im Frühjahr allein, im Spätsommer sind es bis zu 6.000 Tiere im Schnitt. Im Herbst stirbt alles bis auf die begatteten Jungköniginnen. Das leere Nest wird im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt.

Gründung

März bis April

Eine überwinterte Königin baut allein die erste Wabe und legt dort Eier.

Aufbau

ab etwa Woche 4

Die ersten Arbeiterinnen schlüpfen und übernehmen Nestbau sowie Brut.

Höhepunkt

Ende August

Bis zu 6.000 Tiere im Volk. Jetzt entstehen Jungköniginnen und Drohnen.

Absterben

August bis Oktober

Der Staat stirbt ab. Nur begattete Jungköniginnen überwintern allein.

Wespennest im Überblick

Material

Zerkaute Holzfasern mit Speichel, beigebraun und papierartig.

Nistplatz

Dunkle Hohlräume, oft Rollladenkasten, Dachboden oder Erdloch.

Ausmaße

Bis zu zwölf Wabenetagen und über 80 Zentimeter Durchmesser.

Wiedernutzung

Gibt es nicht. Jedes Jahr baut eine neue Königin ein neues Nest.

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel

Fachliche Grundlagen zu Zyklus und Nestbau: NABU, Artenporträt Gemeine Wespe.

Artenschutz bei Wespen

Wespen töten ist nicht einfach erlaubt

Alle wild lebenden Tiere sind nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Ohne vernünftigen Grund darf niemand sie fangen, verletzen oder töten. Bei Hornissen und Wildbienen gilt zusätzlich ein strengerer Schutz.

Vernünftiger Grund nötig

Ein Nest über dem Kinderspielplatz zählt dazu, ein Nest hinter dem Gartenschuppen in aller Regel nicht.

Hornissen sind tabu

Sie sind nach § 44 BNatSchG besonders geschützt. Eine Entfernung braucht eine Ausnahme der Naturschutzbehörde.

Keine Fallen im Freien

Wespenfallen wirken unspezifisch. UV-Lichtfallen sind im Außenbereich nach § 4 BArtSchV sogar verboten.

Bußgelder sind möglich

Wer ein Nest einer besonders geschützten Art ohne Genehmigung entfernt, riskiert ein empfindliches Bußgeld.

Deshalb beginnt bei uns jeder Wespeneinsatz mit der Artbestimmung. Erst danach steht fest, ob umgesiedelt, entfernt oder einfach abgewartet werden darf, bis das Volk im Herbst von selbst eingeht.

So läuft's ab

In drei Schritten schädlingsfrei

Schritt 01

Schritt eins, Anfrage mit Foto eines Schädlings per Smartphone, Illustration

Anruf oder Anfrage

Sie müssen nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Schildern Sie uns die Lage, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Schritt 02

Schritt zwei, Termin und Analyse vor Ort, Illustration

Termin & Analyse vor Ort

Wir kommen zu Ihnen, bei akuten Fällen so schnell wie möglich. Vor Ort bestimmen wir Schädling, Befallsstärke und Ursache.

Schritt 03

Schritt drei, Bekämpfung und Nachkontrolle mit Ausrüstung und Checkliste, Illustration

Bekämpfung & Nachkontrolle

Wir bekämpfen den Befall möglichst ökologisch, beseitigen die Ursachen und kontrollieren den Erfolg.

Portrait von Thomas Nachtigall, Schädlingsbekämpfer und Sachverständiger

Thomas Nachtigall

Sachverständiger nach ISO EN 17024

Aus der Praxis von Thomas Nachtigall

Ruhe ist der beste Schutz

Die meisten Stiche passieren, wenn jemand nach den Tieren schlägt oder zu nah ans Flugloch geht. Wespen verteidigen ihr Nest, grundlos greifen sie aber nicht an.

 

Wer ruhig bleibt, Abstand hält und uns anruft, hat das Problem schon halb gelöst.

Der Rollladenkasten und der Dachstuhl sind die Klassiker

Die meisten Nester, die ich am Haus vorfinde, sitzen im Rollladenkasten oder in Dachbereichen. Dort ist es dunkel, warm und trocken, für eine Wespenkönigin ist das ein Fünfsternehotel. Das Problem ist der Weg nach innen, denn Spalten und Fugen und auch der Gurtdurchlass am Rollladen enden im Wohnzimmer.

 

Was ich dort nie sehen will, sind Spraydosen. Wer in den Kasten sprüht, treibt die Tiere durch genau diesen Spalt in den Raum. Ich habe schon Schlafzimmer gesehen, in denen danach unzählige Wespen saßen.

Thomas Nachtigall Ihr Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung, zertifiziert nach ISO EN 17024

Stimmen zufriedener Kunden

Das sagen unsere Kunden

4,8 von 5 Sternen Google 88 Bewertungen Nachtigall Hygiene-Technik
„Genau der richtige Mann für uns beim Thema Bienen- und Wespennester-Entfernung. Freundlich, fair, umweltfreundlich, schnell und auch noch kostengünstig. Wir empfehlen hier sehr gerne an unsere Kunden."
JuliaGoogle-Rezension
„Hervorragende Leistung von Anfang bis Ende! Wir hatten ein akutes Problem im Gewerbeobjekt – die Terminvergabe lief extrem schnell und unkompliziert."
Robert KerstingGoogle-Rezension
„Thomas Nachtigall ist zuverlässig, kompetent und nimmt sich Zeit für eine verständliche Beratung."
Lennard VosGoogle-Rezension
„Nur gute Erfahrungen mit der Firma Nachtigall gemacht! Die Terminvergabe ging zügig und problemlos und auch die Arbeit ist verlässlich und man wird sehr gut beraten. Top!"
Abdullah TekeGoogle-Rezension
„Sehr professioneller Auftritt. Kennt sich wirklich aus und ist an einer praktischen Lösung orientiert."
Sascha KrimmelGoogle-Rezension
„Tolle Beratung! Außerdem wurde mir schnell und kompetent geholfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ebenfalls top."
Ilse SommerGoogle-Rezension

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Was Kunden im Sommer fragen

Die häufigsten Fragen zu Wespennestern

Muss ein Wespennest immer entfernt werden?

Nein. Nur wenn sich Flugbahn und Alltag kreuzen oder jemand im Haushalt allergisch ist. Steht das Nest abseits, geht das Volk im Herbst von selbst ein. Wir sagen Ihnen ehrlich, was für Ihren Fall gilt.

In dieses Nest nicht. Jede Königin baut jedes Jahr ein neues, das alte bleibt für immer leer. Ein Nest, das Sie im Winter entdecken, ist also längst verlassen und kann in aller Ruhe entfernt werden.

Das hängt von Lage und Zugänglichkeit ab. Ein Nest im Rollladenkasten ist etwas anderes als eines unter einem hohen Dachvorsprung. Schildern Sie uns die Lage, dann sagen wir Ihnen vorab, womit Sie rechnen können.

Häufig ja. Ob es geht, hängt von Art, Standort und Jahreszeit ab. Wir prüfen das grundsätzlich zuerst, denn ein Wespenvolk vertilgt jeden Tag große Mengen an Insekten und ist damit ausgesprochen nützlich.

Für die meisten Menschen ist er schmerzhaft, aber harmlos. Kritisch wird es bei einer Insektengiftallergie oder bei Stichen im Mund- und Rachenraum. Dann gehört der Fall sofort in ärztliche Hände.