Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift und brechen leicht ab. Sie reizen noch Jahre nach dem Befall, auch im Umfeld des Nestes. Selbst entfernen ist gefährlich. Wir nehmen die Gespinste sicher ab und entsorgen sie fachgerecht.
Wenn Sie ein Gespinst finden
Die Brennhaare sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen und brechen bei der kleinsten Erschütterung ab. Der Wind trägt sie weiter, auch von alten Nestern. Deshalb gilt der Abstand nicht nur für den Baum selbst, sondern für den gesamten Bereich darunter.
Ein Haushaltssauger bläst die feinen Brennhaare ungefiltert in die Luft zurück.
Ein Wasserstrahl oder ein Besen verteilt die Haare nur großflächig im Umfeld.
Auch alte und längst leere Gespinste enthalten noch jahrelang aktive Brennhaare.
Nach Kontakt kommt sie direkt in die Waschmaschine und wird möglichst heiß gewaschen.
Kinder, Hunde und Spielgeräte gehören weit aus dem Umfeld des Baumes heraus.
Kühl abduschen und die Haare anschließend mit Klebeband von der Haut nehmen.
Ein Bild aus einigen Metern Abstand reicht uns zur Einschätzung des Befalls.
Bei Atemnot, starkem Hautausschlag oder Augenreizung gehört der Fall zum Arzt.
Tier entdeckt und unsicher, womit Sie es zu tun haben? Fotos hochladen, E-Mail oder Telefonnummer dazu, fertig. Wir sagen Ihnen kostenlos, um welchen Schädling es sich handelt und ob überhaupt gehandelt werden muss.
Schädling bestimmen lassen
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Prozessionsspinner
Gespinstmotte
Schematische Darstellung nach naturkundlichen Tafeln
Der komplett eingesponnene Strauch ist die Entwarnung. So großflächig arbeitet nur die harmlose Gespinstmotte.
Gespinst ist nicht Gespinst
Im Frühjahr hängen weiße Gespinste in Bäumen und Sträuchern. Die meisten stammen von Gespinstmotten und sind für Menschen völlig ungefährlich. Der Eichenprozessionsspinner sieht nur ähnlich aus, ist aber etwas ganz anderes.
Warum das kein Warten verträgt
Schlupf
Die jungen Raupen schlüpfen aus den überwinterten Eiern am Eichenzweig.
Brennhaare
Ab jetzt bilden die Raupen dauerhaft die Brennhaare mit Nesselgift aus.
Verpuppung
Die Raupen verpuppen sich im Gespinst, das danach am Baum hängen bleibt.
Falterflug
Die Falter schlüpfen und legen neue Eier. Das Gespinst bleibt gefährlich.
Meist am Stamm oder in den Astgabeln, nahezu immer an Eichen.
Von der Größe eines Tennisballs bis hin zu über Fußballgröße.
Die Brennhaare bleiben im alten Gespinst noch jahrelang aktiv.
Wind und Wetter zerteilen die alten Nester und tragen sie fort.
Fachliche Grundlagen zu Entwicklung und Bekämpfung: Umweltbundesamt, Eichenprozessionsspinner.
Warum das kein Warten verträgt
Wer bekämpfen darf
Das Umweltbundesamt ist hier eindeutig. Alle Bekämpfungsmaßnahmen dürfen nur von professionellen Anwendern durchgeführt werden. Der Grund ist der Arbeitsschutz, denn die Brennhaare erfordern umfassende Schutzausrüstung.
Absaugen, Heißwasser oder Heißschaum, Nematoden vor der Brennhaarbildung sowie Bacillus thuringiensis.
Zugelassen ist Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki, Stamm ABTS-351. Alles andere ist nicht erlaubt.
Auf öffentlichen Flächen handelt die Kommune. Auf dem eigenen Grundstück ist der Eigentümer zuständig.
Nematoden wirken nur, bevor die Brennhaare gebildet werden. Später bleibt das Absaugen unter Vollschutz.
Deshalb beginnt jeder Einsatz mit einer Einschätzung am Baum. Erst danach steht fest, welches Verfahren passt, ob es sich überhaupt lohnt und wer die Maßnahme beauftragen muss.

Sie müssen nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Schildern Sie uns die Lage, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Wir kommen zu Ihnen, bei akuten Fällen so schnell wie möglich. Vor Ort bestimmen wir Schädling, Befallsstärke und Ursache.

Wir bekämpfen den Befall möglichst ökologisch, beseitigen die Ursachen und kontrollieren den Erfolg.
Sachverständiger nach ISO EN 17024
Aus der Praxis von Thomas Nachtigall
Die meisten denken, mit dem Nest ist die Sache erledigt. Ist sie nicht. Unter dem Baum liegen dann noch Haare auf Terrasse, Gartenmöbeln und im Rasen, je nachdem, wie lange das Gespinst dort schon hing.
Deshalb frage ich immer, wie lange das Nest schon da ist. Bei einem frischen reicht das Absaugen. Bei einem, das schon länger hängt, gehört der Bereich darunter dazu.
Ich werde regelmäßig zu Leuten gerufen, die es zuerst selbst versucht haben. Meist mit dem Besen oder dem Gartenschlauch. Danach ist das Nest kleiner, die Haare sind aber im ganzen Garten verteilt und der Aufwand ist größer als vorher.
Wenn Sie ein Gespinst entdecken, machen Sie ein Foto aus sicherem Abstand und rufen an. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob es der Prozessionsspinner ist. In den meisten Fällen ist es die Gespinstmotte und Sie brauchen uns nicht.
Thomas Nachtigall
Ihr Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung, zertifiziert nach ISO EN 17024
★★★★★
„Genau der richtige Mann für uns beim Thema Bienen- und Wespennester-Entfernung. Freundlich, fair, umweltfreundlich, schnell und auch noch kostengünstig. Wir empfehlen hier sehr gerne an unsere Kunden."
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„Hervorragende Leistung von Anfang bis Ende! Wir hatten ein akutes Problem im Gewerbeobjekt – die Terminvergabe lief extrem schnell und unkompliziert."
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„Thomas Nachtigall ist zuverlässig, kompetent und nimmt sich Zeit für eine verständliche Beratung."
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„Nur gute Erfahrungen mit der Firma Nachtigall gemacht! Die Terminvergabe ging zügig und problemlos und auch die Arbeit ist verlässlich und man wird sehr gut beraten. Top!"
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„Sehr professioneller Auftritt. Kennt sich wirklich aus und ist an einer praktischen Lösung orientiert."
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„Tolle Beratung! Außerdem wurde mir schnell und kompetent geholfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ebenfalls top."
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Nein. Komplett eingesponnene Sträucher stammen fast immer von der harmlosen Gespinstmotte. Der Eichenprozessionsspinner sitzt an wenigen Stellen und fast ausschließlich an Eichen. Ein Foto klärt das.
Jahrelang. Sie stecken auch dann noch im Gespinst, wenn die Falter längst geschlüpft sind. Wind und Wetter zerteilen die alten Nester und tragen die Haare weiter in die gesamte Umgebung des Baumes.
Das Umweltbundesamt sieht alle Bekämpfungsmaßnahmen bei professionellen Anwendern. Der Grund ist der Arbeitsschutz. Ohne Vollschutz und Spezialsauger verteilt man die Haare am Ende nur weiter.
Kühl abduschen, die Haare mit Klebeband von der Haut nehmen und die Kleidung sofort waschen. Bei Atemnot, starkem Hautausschlag oder gereizten Augen gehört der Fall in ärztliche Hände. Bitte nicht abwarten.
Das hängt vom Standort ab. Auf öffentlichen Flächen handelt die Kommune, auf dem eigenen Grundstück der Eigentümer. Bei vermieteten Objekten liegt die Pflicht in aller Regel beim Vermieter des Hauses.
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