Nicht jedes Wespennest muss weg. Lästig werden fast nur zwei Arten, die Deutsche und die Gemeine Wespe. Alle anderen sind harmlos oder besonders geschützt. Wir bestimmen die Art vor Ort und prüfen zuerst, ob eine Umsiedlung reicht.
Wenn Wespen lästig werden
Wespen stechen nicht grundlos. Die meisten Stiche passieren, weil sich ein Tier bedroht fühlt oder versehentlich eingeklemmt wird. Wer am Nest ruhig bleibt und Abstand hält, wird in aller Regel nicht angegriffen. Kritisch wird es erst, wenn man zu nahe herangeht oder das Nest erschüttert wird.
Hektische Bewegungen wirken wie ein Angriff. Ruhig stehen bleiben hilft mehr.
Der Atem enthält Kohlendioxid. Für das Volk ist das ein klares Alarmsignal.
Das reizt die Tiere massiv und zerstört das Nest trotzdem nicht, es wird nur nass.
Sie wirken unspezifisch und töten auch Bienen sowie besonders geschützte Hornissen.
Halten Sie ausreichend Abstand, vor allem direkt im Einflugbereich.
Süßes und Fleisch locken stark an. Abgedeckt bleibt der Tisch weitgehend ruhig.
Nicht wedeln, nicht schreien, sondern langsam weggehen. Das lernen Kinder schnell.
Die Art entscheidet, ob umgesiedelt oder entfernt wird. Ein Foto reicht meist.
Tier entdeckt und unsicher, womit Sie es zu tun haben? Fotos hochladen, E-Mail oder Telefonnummer dazu, fertig. Wir sagen Ihnen kostenlos, um welchen Schädling es sich handelt und ob überhaupt gehandelt werden muss.
Schädling bestimmen lassen
Erlaubt sind Fotos als JPG, PNG, WEBP oder HEIC. Höchstens 6 Fotos mit je bis zu 10 MB, große Fotos verkleinern wir beim Senden automatisch.
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Gemeine Wespe
Hornisse
Schematische Darstellung nach naturkundlichen Tafeln
Bei Bienen rufen wir den Imker. Ein Bienenvolk am Haus wird umgesetzt, nicht bekämpft. Wir stellen den Kontakt her.
Wespe, Biene oder Hornisse
Am Kaffeetisch ist die Sache klar, am Nest wird es schwerer. Für das Vorgehen ist die Art entscheidend, denn Bienen gehören zum Imker und Hornissen sind besonders geschützt. Nur bei zwei Wespenarten ist eine Entfernung überhaupt üblich.
Nicht jedes Nest muss weg
Gründung
Eine überwinterte Königin baut allein die erste Wabe und legt dort Eier.
Aufbau
Die ersten Arbeiterinnen schlüpfen und übernehmen Nestbau sowie Brut.
Höhepunkt
Bis zu 6.000 Tiere im Volk. Jetzt entstehen Jungköniginnen und Drohnen.
Absterben
Der Staat stirbt ab. Nur begattete Jungköniginnen überwintern allein.
Zerkaute Holzfasern mit Speichel, beigebraun und papierartig.
Dunkle Hohlräume, oft Rollladenkasten, Dachboden oder Erdloch.
Bis zu zwölf Wabenetagen und über 80 Zentimeter Durchmesser.
Gibt es nicht. Jedes Jahr baut eine neue Königin ein neues Nest.
Fachliche Grundlagen zu Zyklus und Nestbau: NABU, Artenporträt Gemeine Wespe.
Nicht jedes Nest muss weg
Artenschutz bei Wespen
Alle wild lebenden Tiere sind nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Ohne vernünftigen Grund darf niemand sie fangen, verletzen oder töten. Bei Hornissen und Wildbienen gilt zusätzlich ein strengerer Schutz.
Ein Nest über dem Kinderspielplatz zählt dazu, ein Nest hinter dem Gartenschuppen in aller Regel nicht.
Sie sind nach § 44 BNatSchG besonders geschützt. Eine Entfernung braucht eine Ausnahme der Naturschutzbehörde.
Wespenfallen wirken unspezifisch. UV-Lichtfallen sind im Außenbereich nach § 4 BArtSchV sogar verboten.
Wer ein Nest einer besonders geschützten Art ohne Genehmigung entfernt, riskiert ein empfindliches Bußgeld.
Deshalb beginnt bei uns jeder Wespeneinsatz mit der Artbestimmung. Erst danach steht fest, ob umgesiedelt, entfernt oder einfach abgewartet werden darf, bis das Volk im Herbst von selbst eingeht.

Sie müssen nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Schildern Sie uns die Lage, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Wir kommen zu Ihnen, bei akuten Fällen so schnell wie möglich. Vor Ort bestimmen wir Schädling, Befallsstärke und Ursache.

Wir bekämpfen den Befall möglichst ökologisch, beseitigen die Ursachen und kontrollieren den Erfolg.
Sachverständiger nach ISO EN 17024
Aus der Praxis von Thomas Nachtigall
Die meisten Stiche passieren, wenn jemand nach den Tieren schlägt oder zu nah ans Flugloch geht. Wespen verteidigen ihr Nest, grundlos greifen sie aber nicht an.
Wer ruhig bleibt, Abstand hält und uns anruft, hat das Problem schon halb gelöst.
Die meisten Nester, die ich am Haus vorfinde, sitzen im Rollladenkasten oder in Dachbereichen. Dort ist es dunkel, warm und trocken, für eine Wespenkönigin ist das ein Fünfsternehotel. Das Problem ist der Weg nach innen, denn Spalten und Fugen und auch der Gurtdurchlass am Rollladen enden im Wohnzimmer.
Was ich dort nie sehen will, sind Spraydosen. Wer in den Kasten sprüht, treibt die Tiere durch genau diesen Spalt in den Raum. Ich habe schon Schlafzimmer gesehen, in denen danach unzählige Wespen saßen.
Thomas Nachtigall
Ihr Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung, zertifiziert nach ISO EN 17024
★★★★★
„Genau der richtige Mann für uns beim Thema Bienen- und Wespennester-Entfernung. Freundlich, fair, umweltfreundlich, schnell und auch noch kostengünstig. Wir empfehlen hier sehr gerne an unsere Kunden."
★★★★★
„Hervorragende Leistung von Anfang bis Ende! Wir hatten ein akutes Problem im Gewerbeobjekt – die Terminvergabe lief extrem schnell und unkompliziert."
★★★★★
„Thomas Nachtigall ist zuverlässig, kompetent und nimmt sich Zeit für eine verständliche Beratung."
★★★★★
„Nur gute Erfahrungen mit der Firma Nachtigall gemacht! Die Terminvergabe ging zügig und problemlos und auch die Arbeit ist verlässlich und man wird sehr gut beraten. Top!"
★★★★★
„Sehr professioneller Auftritt. Kennt sich wirklich aus und ist an einer praktischen Lösung orientiert."
★★★★★
„Tolle Beratung! Außerdem wurde mir schnell und kompetent geholfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ebenfalls top."
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Was Kunden im Sommer fragen
Nein. Nur wenn sich Flugbahn und Alltag kreuzen oder jemand im Haushalt allergisch ist. Steht das Nest abseits, geht das Volk im Herbst von selbst ein. Wir sagen Ihnen ehrlich, was für Ihren Fall gilt.
In dieses Nest nicht. Jede Königin baut jedes Jahr ein neues, das alte bleibt für immer leer. Ein Nest, das Sie im Winter entdecken, ist also längst verlassen und kann in aller Ruhe entfernt werden.
Das hängt von Lage und Zugänglichkeit ab. Ein Nest im Rollladenkasten ist etwas anderes als eines unter einem hohen Dachvorsprung. Schildern Sie uns die Lage, dann sagen wir Ihnen vorab, womit Sie rechnen können.
Häufig ja. Ob es geht, hängt von Art, Standort und Jahreszeit ab. Wir prüfen das grundsätzlich zuerst, denn ein Wespenvolk vertilgt jeden Tag große Mengen an Insekten und ist damit ausgesprochen nützlich.
Für die meisten Menschen ist er schmerzhaft, aber harmlos. Kritisch wird es bei einer Insektengiftallergie oder bei Stichen im Mund- und Rachenraum. Dann gehört der Fall sofort in ärztliche Hände.
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