Waschbär vertreiben in Solingen

Nachts poltert es über der Decke, im Garten liegen umgekippte Tonnen? Waschbären lassen sich nicht einfach fangen, sie unterliegen dem Jagdrecht. Wir vergrämen tierschutzgerecht, beseitigen die Hinterlassenschaften und sichern das Haus ab.

Waschbär, Illustration für die Schädlingstafel

Was bei Waschbären zu tun ist

Poltern über der Decke? Das hilft.

Waschbären sind Wildtiere, keine Haustiere. Sie sind kräftig, klettern hervorragend und lassen sich weder streicheln noch einfach einfangen. Wer Abstand hält und die Zugänge sichert, löst das Problem dauerhaft. Wer füttert oder fängt, macht es größer.

DAS SOLLTEN SIE LASSEN

Nicht füttern und anlocken

Auch Katzenfutter auf der Terrasse zählt. Wer einmal füttert, hat einen Dauergast.

Jungtiere nicht mitnehmen

Sie wirken hilflos, brauchen aber ihre Mutter. Richtig ist ein Anruf bei der Jagdbehörde.

Tiere nicht selbst fangen

Der Waschbär unterliegt dem Jagdrecht. Fangen ohne Befugnis ist nicht zulässig.

Kot nicht trocken kehren

Im Kot können Spulwurmeier stecken. Trockenes Kehren wirbelt sie in die Luft.

DAS SOLLTEN SIE TUN

Zugänge kontrollieren

Verschobene Ziegel, offene Lüftungen und der Schornstein sind die üblichen Wege.

Spuren sichtbar machen

Etwas Mehl oder Sand auf dem Dachboden zeigt am nächsten Morgen die Trittsiegel.

Mülltonnen beschweren

Ein schwerer Stein oder ein Spanngummi auf dem Deckel reicht meistens schon.

Den Sandkasten abdecken

Waschbären nutzen ihn gern als Kotplatz. Für Kleinkinder ist das ein Risiko.

Kostenlos und unverbindlich

Foto senden, Gewissheit bekommen.

Tier entdeckt und unsicher, womit Sie es zu tun haben? Fotos hochladen, E-Mail oder Telefonnummer dazu, fertig. Wir sagen Ihnen kostenlos, um welchen Schädling es sich handelt und ob überhaupt gehandelt werden muss.

So werden Schädlinge richtig fotografiert

Wespe, Illustration für die Schädlingstafel

Nah & scharf

Beispielfoto, Käfer mit Größenvergleich

Größenvergleich

Beispielfoto, Fundort eines Schädlings

Fundort notieren

Schädling bestimmen lassen

Erlaubt sind Fotos als JPG, PNG, WEBP oder HEIC. Höchstens 6 Fotos mit je bis zu 10 MB, große Fotos verkleinern wir beim Senden automatisch.

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Wir melden uns so schnell wie möglich.

Thomas Nachtigall, Inhaber von Nachtigall Hygiene-Technik

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0212 68820121 · Mo. bis Fr. 08:00 bis 16:00 Uhr

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Vergleich im Direktbild

Waschbär

Waschbär, Illustration für die Schädlingstafel
Dunkle Gesichtsmaske, geringelter Schwanz, bis 10 Kilogramm schwer.

Steinmarder

Steinmarder in der Seitenansicht, Illustration
Weißer Kehlfleck, deutlich schlanker, selten über zwei Kilogramm.

Schematische Darstellung nach naturkundlichen Tafeln

i

Eine Latrine ist Facharbeit. Sie wird mit Hitze gereinigt, unter Atemschutz und mit Einmalhandschuhen. Nicht trocken kehren.

Waschbär oder Marder?

Wer poltert da? Die Spuren verraten es

Beide sind nachtaktiv, beide poltern über der Decke. Zu Gesicht bekommt man meist keinen von beiden. Die Unterscheidung läuft deshalb über das, was sie hinterlassen. Und davon hängt ab, wie abgedichtet wird.

Daran erkennen Sie den Unterschied:

Was auf dem Spiel steht

Wie der Waschbär nach Solingen kam

Der Waschbär stammt aus Nord- und Mittelamerika. Vor über 80 Jahren wurden die ersten Tiere in Nordhessen, Westthüringen und bei Berlin ausgesetzt oder entkamen. Heute leben ihre Nachkommen mitten in den Städten. Neugier und Lernvermögen haben das begünstigt.

Paarung

Januar bis März

Die Paarungszeit fällt in den Spätwinter, danach trennen sich die Tiere.

Wurfzeit

April bis Mai

Nach rund 65 Tagen Tragzeit kommen zwei bis drei blinde Junge zur Welt.

Aufzucht

ab Woche 6

Die Jungen verlassen erstmals die Wurfhöhle, häufig einen Dachboden.

Abwanderung

im Folgejahr

Junge Rüden ziehen fort, die Weibchen bleiben im Revier ihrer Mutter.

Schlafplatz und Latrine

Schlafplatz

Dachboden, Zwischendecke, hohler Baum oder auch die Gartenlaube.

Latrine

Fester Kotplatz, oft auf Dachböden, Holzstapeln und Flachdächern.

Kotform

Dunkle Stangen, 7 bis 15 cm lang und rund 2 cm dick.

Sozial

Weibchen bleiben im Clan der Mutter, Rüden leben meist zu zweit.

Waschbär, Illustration für die Schädlingstafel

Fachliche Grundlagen zu Herkunft und Lebensweise: NABU NRW, Der Waschbär.

Jagdrecht statt Artenschutz

Was Sie beim Waschbär nicht dürfen

Der Waschbär steht nicht unter Artenschutz, er unterliegt dem Jagdrecht. Das klingt einfacher, als es ist. Rund um Haus und Garten ruht die Jagd, deshalb bleiben dort nur Vergrämung und bauliche Sicherung.

Fangen ist nicht erlaubt

Wer keinen Fallenjagdschein hat, darf einen Waschbären weder fangen noch töten. Auch nicht im eigenen Garten.

Im Wohngebiet ruht die Jagd

Befriedete Bezirke wie Haus und Garten sind von der Jagd ausgenommen. Dort bleibt nur die Vergrämung.

Jungtiere haben Vorrang

Solange führende Weibchen im Dach sitzen, wird nicht verschlossen. Sonst sind die Jungen eingesperrt.

Zuständig ist die Jagdbehörde

Bei auffälligen oder verletzten Tieren gehört die Meldung an die Untere Jagdbehörde, nicht ins Tierheim.

Deshalb ist Vergrämen bei uns kein Kompromiss, sondern der einzig zulässige Weg am Haus. Wir warten ab, bis die Jungen selbstständig sind. Danach wird dauerhaft verschlossen und gesichert.

So läuft's ab

In drei Schritten schädlingsfrei

Schritt 01

Schritt eins, Anfrage mit Foto eines Schädlings per Smartphone, Illustration

Anruf oder Anfrage

Sie müssen nicht wissen, womit Sie es zu tun haben. Schildern Sie uns die Lage, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Schritt 02

Schritt zwei, Termin und Analyse vor Ort, Illustration

Termin & Analyse vor Ort

Wir kommen zu Ihnen, bei akuten Fällen so schnell wie möglich. Vor Ort bestimmen wir Schädling, Befallsstärke und Ursache.

Schritt 03

Schritt drei, Bekämpfung und Nachkontrolle mit Ausrüstung und Checkliste, Illustration

Bekämpfung & Nachkontrolle

Wir bekämpfen den Befall möglichst ökologisch, beseitigen die Ursachen und kontrollieren den Erfolg.

Portrait von Thomas Nachtigall, Schädlingsbekämpfer und Sachverständiger

Thomas Nachtigall

Sachverständiger nach ISO EN 17024

Aus der Praxis von Thomas Nachtigall

Die Größe der Lücken entscheidet über Ihren Dachboden

Bevor ich ein Dach abdichte, suche ich nach Einschlüpfmöglichkeiten und kontrolliere die Hohlräume. Wer nur die eine Öffnung schließt, durch die er das Tier hat laufen sehen, hat den Rest des Dachs übersehen.

Dazu kommen die Bäume. Äste und Bewuchs sollten deutlich Abstand zur Fassade halten, sonst dienen sie Waschbär und Marder als Leiter aufs Dach.

Der häufigste Fehler ist, zu früh zu schließen

Im Mai rufen mich Leute an, die den Einstieg schon zugemacht haben. Über ihnen sitzen dann zwei bis drei Jungtiere, die noch nicht das Nest verlassen können. Niemals würde ich Tiere einschließen oder qualvoll verenden lassen.

Deshalb prüfe ich zuerst, ob ein führendes Weibchen im Dach ist. Wenn ja, wird nicht verschlossen, sondern erst, wenn die Familie ausgezogen ist.

Thomas Nachtigall Ihr Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung, zertifiziert nach ISO EN 17024

Stimmen zufriedener Kunden

Das sagen unsere Kunden

4,8 von 5 Sternen Google 88 Bewertungen Nachtigall Hygiene-Technik
„Genau der richtige Mann für uns beim Thema Bienen- und Wespennester-Entfernung. Freundlich, fair, umweltfreundlich, schnell und auch noch kostengünstig. Wir empfehlen hier sehr gerne an unsere Kunden."
JuliaGoogle-Rezension
„Hervorragende Leistung von Anfang bis Ende! Wir hatten ein akutes Problem im Gewerbeobjekt – die Terminvergabe lief extrem schnell und unkompliziert."
Robert KerstingGoogle-Rezension
„Thomas Nachtigall ist zuverlässig, kompetent und nimmt sich Zeit für eine verständliche Beratung."
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Abdullah TekeGoogle-Rezension
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Fragen aus dem Dachgeschoss

Was Sie über den Waschbär wissen sollten

Ist es ein Waschbär oder ein Marder?

Am sichersten über die Spuren. Waschbären heben Ziegel an, ihre Trittsiegel erinnern an kleine Hände. Ein Marder schlüpft durch enge Lücken und verteilt Federn sowie tote Beutetiere. Schicken Sie uns ein Foto, dann klären wir das.

Nein. Der Waschbär unterliegt dem Jagdrecht, für das Fangen braucht es eine Befugnis. Rund um Haus und Garten ruht die Jagd ohnehin, dort bleiben nur die Vergrämung und das dauerhafte Abdichten.

Lassen Sie keine Essensreste, kein Tierfutter und keine offenen Mülltonnen draußen stehen. Den Dachboden bitte nicht selbst verschließen, solange das Tier noch drinnen sein könnte. Den Rest übernehmen wir.

Es kommt darauf an. Liegt der Kot in unzugänglichen Hohlräumen, ist eine Krankheitsübertragung sehr unwahrscheinlich. Allerdings bleibt die Latrine jahrelang aktiv und zieht neue Tiere an, weil sie den Platz am Geruch wiederfinden. Wir reinigen und desinfizieren. Danach wird der Abfall fachgerecht entsorgt.

Beim Menschen tritt er in Deutschland nur in Einzelfällen auf. Für Hunde und Katzen ist er dagegen ein echtes Risiko. Das Risiko sinkt deutlich, wenn Kotplätze fachgerecht beseitigt werden und Kinder sowie Tiere ferngehalten werden.